Lübke KI Antisemitismus auf X
»X« - früher als Twitter bekannt – mausert sich gerade zum Zentrum des ungehemmten Antisemitismus. Und nein: Damit meine ich nicht sachliche Kritik am Iran-Krieg oder der Regierung Netanyahu.
Symbolbild KI / FB Mirjam Lübke
Das ist Itzhak Rubinstein. Itzhak ist gerade in seinem Sessel vor Erschöpfung eingeschlafen, da die politische Weltlage Juden derzeit ein schwer zu bewältigendes Multitasking-Pensum aufbürdet:
Simon Dawson / No 10 Downing Street
Der mörderische Anschlag auf die englische Synagoge kam nicht aus heiterem Himmel. Er wurde von jahrelanger proislamischer Politik befördert. Die bekannte Autorin Melanie Phillips klagt an.
Nein, nicht jede Kritik an israelischer Politik ist antisemitisch, die aktuelle aber weitgehend schon. Die Kriterien dafür sind auch ziemlich einfach.
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Nun, da Europas Straßen voll sind mit „Palestine shall be free, from the river to the sea…“ und gleichzeitig die offizielle Berichterstattung zu Israel eine 180-Grad-Wende machte und klar „Stand with Israel“ postuliert, fällt es auf, dass der Judenhass bei vielen Muslimen grenzenlos sein könnte, ganz direkt und auf der Straße, handgreiflich und auch mörderisch.
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Ich schreibe über den Schock vom 7. Oktober 2023. Ich, wie viele Freunde und Verwandte auch, sahen so unaussprechlich schreckliche Dinge in Videoclips, die Kindern angetan wurden, jungen Hippies, Kibbuz-Genossenschaften, Frauen, Familien – scheinbar wahllos, stolz von der Hamas ins Internet gestellt.