Allah statt Volkssouveränität: Die Wahrheit über Mohammeds „Verfassung von Medina“
Seit Jahren wird die sogenannte „Verfassung von Medina“ als Beleg dafür herumgereicht, dass Demokratie, religiöser Pluralismus und Verfassungsstaatlichkeit bereits im frühen Islam angelegt gewesen seien. Mohammed erscheint in dieser Erzählung beinahe als arabischer Verfassungsvater. Der tatsächliche Text zeigt eine völlig andere Ordnung: Die höchste Autorität liegt bei Allah und seinem Gesandten. Von Volkssouveränität findet sich keine Spur.