CDC-Daten: Mit Corona-Impfstart explodierten die Impftod-Einträge!

Jahrzehntelang verzeichneten die USA kaum Todesfälle, bei denen unerwünschte Impfstoffwirkungen als Ursache eingetragen wurden. Doch 2021 schossen die Zahlen plötzlich nach oben. Während Politiker die Corona-Spritzen als sicher anpriesen und Kritiker diffamierten, entstand in den amtlichen Todesursachenstatistiken ein deutliches Warnsignal.
Symbolbild KI / R24

Die Corona-Impfstoffe seien sicher, schwere Nebenwirkungen eine absolute Ausnahme und Kritiker bloß verantwortungslose Panikmacher. So wurde den Menschen während der Corona-Jahre die staatlich forcierte Impfkampagne propagandistisch aufgedrückt. Wer Zweifel äußerte, riskierte gesellschaftliche Ausgrenzung, berufliche Konsequenzen und öffentliche Diffamierung. Doch ausgerechnet die offiziellen Todesursachenstatistiken der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC liefern nun neue Munition für die Corona-Aufarbeitung.

Eine am 29. Oktober veröffentlichte Untersuchung der Forschungsgruppe CORRELATION zeigt einen dramatischen Sprung bei Todesfällen, in deren amtlicher Dokumentation unerwünschte Wirkungen viraler Impfstoffe als Ursache oder mitwirkende Ursache erfasst wurden. Zwischen 1999 und 2020 lagen die jährlichen Werte unter zehn Fällen. Im Jahr 2021 waren es laut der neuen Auswertung plötzlich 198. Bei 66 Verstorbenen wurde eine Impfstoffwirkung sogar als zugrunde liegende Todesursache kodiert.

Die Forscher Denis Rancourt, Marine Baudin und Joseph Hickey haben auch frühere Todesursachenstatistiken bis zurück ins Jahr 1968 verglichen. Selbst unter Berücksichtigung sämtlicher Impfstoffarten wurden damals jährlich nie mehr als zehn entsprechende Todesfälle als zugrunde liegende Todesursache erfasst. Dann begann die Corona-Massenimpfkampagne mit den neuen Präparaten von Pfizer/BioNTech, Moderna und Johnson & Johnson.

Offizielle Sterbeurkunden statt anonymer Verdachtsmeldungen

Der wichtige Unterschied zu den bekannten Nebenwirkungsmeldungen bei VAERS liegt in der Datengrundlage. Die Forscher untersuchten keine Sammlung ungeprüfter Verdachtsfälle, sondern ärztliche Todesursachenangaben aus offiziellen Sterbeurkunden, die nach den geltenden Regeln in der nationalen CDC-Statistik erfasst werden. Dabei geht es um den ICD-10-Code Y59.0 für unerwünschte Wirkungen viraler Impfstoffe bei bestimmungsgemäßer Anwendung. In 66 Fällen des Jahres 2021 wurde eine entsprechende Impfstoffwirkung als Ausgangspunkt der zum Tod führenden Ereigniskette kodiert. Diese 66 Fälle sind bereits in den 198 Gesamtnennungen enthalten.

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Auch eine ältere CDC-Kontrolltabelle vom März 2023 bestätigt die 66 zugrunde liegenden Todesursachen. Bei den Gesamtnennungen weist sie allerdings 195 statt der 198 Fälle aus der neueren CORRELATION-Abfrage aus. Woher die Differenz von drei Fällen stammt, ist anhand der veröffentlichten Angaben nicht geklärt. Am massiven statistischen Anstieg ändert sie nichts. Natürlich umfasst Y59.0 auch andere virale Impfstoffe, etwa gegen Influenza. Doch Grippeimpfungen gehören in den Vereinigten Staaten seit Jahrzehnten zum medizinischen Alltag und während der Corona-Zeit gab es keine großartigen Bewegungen nach oben bei anderen Impfungen, welche eine solche Entwicklung hätten erklären können. Einen vergleichbaren Ausschlag bei den entsprechend dokumentierten Todesfällen gab es zuvor nicht. Erst mit der Einführung der Corona-Impfstoffe änderte sich das Bild schlagartig.

Die Autoren führen den Anstieg deshalb auf die neuen Präparate zurück. Der Code allein erlaubt zwar keine eindeutige Zuordnung jedes einzelnen Todesfalls zu einem bestimmten Impfstoff. Der zeitliche Zusammenhang mit der Corona-Impfkampagne ist allerdings so auffällig, dass die Forscher darin ein schwerwiegendes Sicherheitssignal sehen. Auch der Monatsverlauf spricht für eine genauere Untersuchung. Bereits im Februar 2021 stiegen die Einträge deutlich an, im April erreichten sie einen Höhepunkt. Johnson & Johnson erhielt seine amerikanische Notfallzulassung jedoch erst Ende Februar. Die Probleme dieses Präparats können den frühen Anstieg somit nicht allein erklären.

Die Alten sollten geschützt werden – und traf es besonders

Ungefähr die Hälfte der erfassten Todesfälle betraf laut den Forschern Menschen ab 75 Jahren. Fast alle Fälle entfielen demnach auf Personen ab 65 Jahren. Eine gesonderte Alterstabelle veröffentlichten die Autoren allerdings nicht. Damit rückten ausgerechnet jene Menschen in den Mittelpunkt, für deren angeblichen Schutz die Corona-Impfkampagnen mit besonderem Nachdruck vorangetrieben wurden. Die Wissenschaftler diskutieren zwei mögliche Erklärungen: ein gegenüber herkömmlichen Grippeimpfstoffen höheres tödliches Nebenwirkungsrisiko bei älteren Menschen oder die Impfung besonders gebrechlicher Personen, bei denen unter gewöhnlichen Umständen größere Vorsicht angebracht gewesen wäre. Auch eine Kombination halten sie für möglich.

Währenddessen verkündete der damalige SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die Impfungen seien „mehr oder weniger nebenwirkungsfrei“. Seine Aussage aus der ARD-Sendung Anne Will vom Februar 2022 wurde zum Sinnbild jener politischen Kommunikation, die kritische Fragen nach den Risiken der neuen Präparate häufig als störend behandelte. Später räumte Lauterbach selbst ein, er hätte sich vorsichtiger ausdrücken sollen.

Dabei beließ es die Politik nicht etwa bei unverbindlichen Empfehlungen. Im Dezember 2021 beschloss der Bundestag mit 569 Ja-Stimmen die einrichtungsbezogene Impfpflicht. SPD, Grüne, FDP und die Unionsfraktion stimmten für das Gesetz, die AfD dagegen. Die Linksfraktion enthielt sich. Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich drohten unter bestimmten Voraussetzungen Tätigkeits- und Betretungsverbote, wenn sie die geforderten Nachweise nicht erbrachten. Wer sich aus Sorge vor gesundheitlichen Folgen nicht impfen lassen wollte, musste also unter Umständen um seine berufliche Existenz fürchten. Gleichzeitig wurden Kritiker der Impfkampagne öffentlich als Gefahr für ihre Mitmenschen hingestellt. Für eine offene Diskussion über mögliche Risiken blieb in diesem Klima wenig Raum.

Schöfbeck warnte – und verlor seinen Job

Wie mit unerwünschten Warnungen umgegangen wurde, zeigte sich besonders deutlich beim früheren BKK-ProVita-Chef Andreas Schöfbeck. Anfang 2022 ließ er Abrechnungsdaten von knapp elf Millionen Versicherten auswerten. Daraus leitete er die Vermutung ab, dass in Deutschland möglicherweise 2,5 bis drei Millionen Menschen wegen entsprechend kodierter Beschwerden nach einer Corona-Impfung ärztlich behandelt worden waren. Schöfbeck forderte eine gründliche Untersuchung. Stattdessen wurde er kurz vor einem vereinbarten Gespräch mit dem damaligen Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, fristlos entlassen. Seine Krankenkasse begründete dies mit Pflichtverletzungen und unabgestimmtem Vorgehen. Schöfbeck bestreitet die Vorwürfe und sieht seine Entlassung im Zusammenhang mit seiner Warnung.

Nun hat das Paul-Ehrlich-Institut gegenüber dem Magazin Multipolar bestätigt, dass es die von Schöfbeck thematisierten Krankenkassendaten selbst nicht untersucht hat. Die Behörde hält die allgemeinen Diagnosecodes für ungeeignet, um daraus unmittelbar konkrete Impfstoffrisiken abzuleiten. Allerdings hatte Schöfbeck gerade deshalb eine vertiefte Auswertung verlangt.

Schöfbeck verlangte eine Prüfung der Daten. Er verlor seinen Job. Vier Jahre später bestätigt die zuständige Bundesbehörde, dass sie diese Daten selbst nicht ausgewertet hat. Statt den Verdacht systematisch anhand der vorhandenen Informationen aufzuklären, blieb damit eine zentrale Forderung des früheren Kassenchefs unerfüllt. Report24 berichtete bereits über Schöfbecks jüngste Aussagen und seine Vorwürfe gegen Behörden und Verbände. Allgemeine Abrechnungscodes beweisen zwar keine Millionen schweren Impfschäden. Doch die Frage, weshalb auf eine vertiefte Untersuchung verzichtet wurde, ist damit keineswegs beantwortet.

Wer Kritiker bekämpfte, muss jetzt Antworten liefern

Die amerikanischen Todesursachenstatistiken und die deutschen Krankenkassendaten sind unterschiedliche Befunde. Doch beide werfen dieselbe Frage auf: Wie gründlich wurden mögliche Sicherheitssignale untersucht, während Politik und Medien gleichzeitig mit aller Macht für die Corona-Impfungen warben?

Die CORRELATION-Auswertung ist ein eigenständig veröffentlichter Forschungsbericht, keine abschließende Überprüfung jedes einzelnen Todesfalls. Gerade deshalb wäre eine unabhängige Untersuchung der dokumentierten Fälle wichtig. Die Daten zeigen, welche Impfstoffwirkungen auf Sterbeurkunden als Todesursachen eingetragen wurden. Ob und in welchem Umfang die Corona-Präparate dafür verantwortlich waren, muss anhand der konkreten Fälle und weiterer medizinischer Daten geklärt werden.

Doch eine solche Aufarbeitung verlangt politische Verantwortung. Karl Lauterbach, die damaligen Regierungsparteien, die zuständigen Gesundheitsbehörden und die medialen Verteidiger des staatlichen Impfkurses müssen sich an ihren eigenen Sicherheitsversprechen messen lassen. Es waren schließlich nicht die Maßnahmenkritiker, die Menschen unter beruflichen und gesellschaftlichen Druck setzten. Es waren die politischen Verantwortlichen, die den Impfkurs gegen erhebliche Widerstände durchdrückten, während kritische Ärzte und Wissenschaftler häufig öffentlich diskreditiert wurden.

Nun liegen amtliche Todesursachendaten vor, die einen drastischen Anstieg entsprechend kodierter Todesfälle mit dem Beginn der Corona-Impfkampagne dokumentieren. Ein Befund, der gründliche Untersuchungen verdient – und keine erneute Abfertigung. Wer damals Sicherheitsbedenken als Schwurbelei abtat und Menschen wegen ihrer Impfentscheidung unter Druck setzte, muss heute erklären, warum eindeutige Warnsignale nicht mit derselben Entschlossenheit untersucht wurden, mit der man die Bevölkerung zur Spritze drängte.

Zuerst hier erschienen: https://report24.news/cdc-daten-mit-corona-impfstart-explodierten-die-impftod-eintraege/

Übernahme mit freundlicher Genehmigung des Autors.