Nach der jetzt veröffentlichten PKS 2025 sind die Zahlen der registrierten Straftaten und Tatverdächtigen in Deutschland zwar leicht gesunken. Aber für eine Gesellschaft mit der Demografie einer schrumpfvergreisenden einheimischen Bevölkerung ohne Migrationshintergrund, also auch mit einem abnehmenden Anteil von jüngeren männlichen Altersgruppen ohne Migrationshintergrund, ist dieser nur leichte Rückgang negativ bemerkenswert.
Zwar ist die Zahl der Fälle von Gewaltkriminalität infolge der Cannabislegalisierung sowie der reduzierten Zuwanderung leicht zurückgegangen (-2,3 Prozent). Im Gegensatz dazu stieg aber die Zahl der tatverdächtigen Kinder erneut an (+3,3 Prozent). „Nichtdeutsche Tatverdächtige“, so die Pressemitteilung zur PKS, „sind bei der Gewaltkriminalität mit 42,9 Prozent weiterhin deutlich überrepräsentiert. (Zum Vergleich: Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung liegt bei 14,8 Prozent.)
Insgesamt registrierte die Polizei rund 5,5 Millionen Straftaten und 2,06 Millionen Tatverdächtige (TV), darunter rund 1,23 Millionen deutsche und 834.000 nichtdeutsche TV (Ausländer und Zuwanderer). Die Zahlen der ermittelten TV unter Eingebürgerten und Personen mit deutschem Pass, aber nichteuropäischem Migrations- und Sozialisationshintergrund blieb wie immer im Dunklen.
Hervorzuheben ist zudem der Tatbestand, dass die Zahl der Fälle von Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen um 6,5 Prozent auf 2.453 (2024: 2.303) angestiegen ist. Hier liegt die Zahl der ermittelten deutschen TV bei 1.535, der nichtdeutschen TV bei 1.358 und der Zuwanderer bei 446.
Darüber hinaus erhöhte sich auch die Zahl der Fälle von Vergewaltigung, sexueller Nötigung, sexuellem Übergriff im besonders schweren Fall einschließlich mit Todesfolge um 8,5 Prozent auf 14.454 (2024: 13.320). Für diesen Bereich wurden 7.573 deutsche TV, 4.733 nichtdeutsche TV und 1.380 tatverdächtige Zuwanderer ermittelt.
„Die Zahl der Messerangriffe insgesamt ist ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres (+0,8 Prozent auf 29.243 Fälle). Bedrohungen mit einem Messer haben hingegen um 9,5 Prozent zugenommen (13.748 Fälle). Auf einen Höchststand seit 2016 gestiegen sind die Fälle der mit Schusswaffengebrauch verbundenen Gewaltkriminalität, beispielsweise Raub oder schwere Körperverletzung, (+9,7 Prozent auf 3.166 Fälle) – in 1.371 Fällen wurde geschossen (+13,4 Prozent; Höchststand seit 2009).“[1]
Die Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) ohne ausländerrechtliche Verstöße – also Tatverdächtige pro 100.000 Einwohner – lag 2025 für Deutsche bei 1.813 und für Ausländer bei 4.788 und damit 2,6 mal höher als bei Deutschen[2]. Bei Syrern lag die TVBZ nach Angaben für 2024 bei 10.587; bei Afghanen bei 10.503, bei Irakern bei 9.413, bei Serben bei 7.341, bei Bulgaren bei 7.073, bei Rumänen bei 6.738 und bei Türken bei 4.899[3].
Besonders deutlich ist der Abstand bei der Hauptbelastungsgruppe von Kriminalität, nämlich bei männlichen Jugendlichen und jungen Männern. Bei männlichen deutschen TV im Alter von 8 bis 14 Jahren liegt die TVBZ bei 344 gegenüber 1.086 bei nichtdeutschen TV. Bei Jugendlichen beträgt die Relation 1.070 zu 3.710, bei Heranwachsenden 942 zu 2.698 und bei Erwachsenen 194 zu 808. (Das gleiche relationale Bild zeigt sich auch beim Vergleich von deutschen und nichtdeutschen Mädchen und jungen Frauen!)[4]
Zum Weiterlesen:
[1] https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2026/04/pks2025-pm.html
[2] https://mediendienst-integration.de/kriminalitaet/auslaenderkriminalitaet/begehen-auslaender-oefter-straftaten-als-deutsche/#:~:text=Die%20Tatverd%C3%A4chtigenbelastungszahl%20(TVBZ)%20ohne%20ausl%C3%A4nderrechtliche%20Verst%C3%B6%C3%9Fe%20lag,lebenden%20Deutschen%20wurden%201.813%20Personen%20als%20Tatverd%C3%A4chtige
[3] https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1098772
[4] https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2025/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2025/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2025_node.htmlNach der jetzt veröffentlichten PKS 2025 sind die Zahlen der registrierten Straftaten und Tatverdächtigen in Deutschland zwar leicht gesunken. Aber für eine Gesellschaft mit der Demografie einer schrumpfvergreisenden einheimischen Bevölkerung ohne Migrationshintergrund, also auch mit einem abnehmenden Anteil von jüngeren männlichen Altersgruppen ohne Migrationshintergrund, ist dieser nur leichte Rückgang negativ bemerkenswert.
Zwar ist die Zahl der Fälle von Gewaltkriminalität infolge der Cannabislegalisierung sowie der reduzierten Zuwanderung leicht zurückgegangen (-2,3 Prozent). Im Gegensatz dazu stieg aber die Zahl der tatverdächtigen Kinder erneut an (+3,3 Prozent). „Nichtdeutsche Tatverdächtige“, so die Pressemitteilung zur PKS, „sind bei der Gewaltkriminalität mit 42,9 Prozent weiterhin deutlich überrepräsentiert. (Zum Vergleich: Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung liegt bei 14,8 Prozent.)
Insgesamt registrierte die Polizei rund 5,5 Millionen Straftaten und 2,06 Millionen Tatverdächtige (TV), darunter rund 1,23 Millionen deutsche und 834.000 nichtdeutsche TV (Ausländer und Zuwanderer). Die Zahlen der ermittelten TV unter Eingebürgerten und Personen mit deutschem Pass, aber nichteuropäischem Migrations- und Sozialisationshintergrund blieb wie immer im Dunklen.
Hervorzuheben ist zudem der Tatbestand, dass die Zahl der Fälle von Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen um 6,5 Prozent auf 2.453 (2024: 2.303) angestiegen ist. Hier liegt die Zahl der ermittelten deutschen TV bei 1.535, der nichtdeutschen TV bei 1.358 und der Zuwanderer bei 446.
Darüber hinaus erhöhte sich auch die Zahl der Fälle von Vergewaltigung, sexueller Nötigung, sexuellem Übergriff im besonders schweren Fall einschließlich mit Todesfolge um 8,5 Prozent auf 14.454 (2024: 13.320). Für diesen Bereich wurden 7.573 deutsche TV, 4.733 nichtdeutsche TV und 1.380 tatverdächtige Zuwanderer ermittelt.
„Die Zahl der Messerangriffe insgesamt ist ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres (+0,8 Prozent auf 29.243 Fälle). Bedrohungen mit einem Messer haben hingegen um 9,5 Prozent zugenommen (13.748 Fälle). Auf einen Höchststand seit 2016 gestiegen sind die Fälle der mit Schusswaffengebrauch verbundenen Gewaltkriminalität, beispielsweise Raub oder schwere Körperverletzung, (+9,7 Prozent auf 3.166 Fälle) – in 1.371 Fällen wurde geschossen (+13,4 Prozent; Höchststand seit 2009).“[1]
Die Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) ohne ausländerrechtliche Verstöße – also Tatverdächtige pro 100.000 Einwohner – lag 2025 für Deutsche bei 1.813 und für Ausländer bei 4.788 und damit 2,6 mal höher als bei Deutschen[2]. Bei Syrern lag die TVBZ nach Angaben für 2024 bei 10.587; bei Afghanen bei 10.503, bei Irakern bei 9.413, bei Serben bei 7.341, bei Bulgaren bei 7.073, bei Rumänen bei 6.738 und bei Türken bei 4.899[3].
Besonders deutlich ist der Abstand bei der Hauptbelastungsgruppe von Kriminalität, nämlich bei männlichen Jugendlichen und jungen Männern. Bei männlichen deutschen TV im Alter von 8 bis 14 Jahren liegt die TVBZ bei 344 gegenüber 1.086 bei nichtdeutschen TV. Bei Jugendlichen beträgt die Relation 1.070 zu 3.710, bei Heranwachsenden 942 zu 2.698 und bei Erwachsenen 194 zu 808. (Das gleiche relationale Bild zeigt sich auch beim Vergleich von deutschen und nichtdeutschen Mädchen und jungen Frauen!)[4]
[1] https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2026/04/pks2025-pm.html
[2] https://mediendienst-integration.de/kriminalitaet/auslaenderkriminalitaet/begehen-auslaender-oefter-straftaten-als-deutsche/#:~:text=Die%20Tatverd%C3%A4chtigenbelastungszahl%20(TVBZ)%20ohne%20ausl%C3%A4nderrechtliche%20Verst%C3%B6%C3%9Fe%20lag,lebenden%20Deutschen%20wurden%201.813%20Personen%20als%20Tatverd%C3%A4chtige
[3] https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1098772
[4] https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2025/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2025/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2025_node.html
Zum Weiterlesen:
