„Genug ist genug“: Massenproteste in Großbritannien nach widerwärtiger Gewalttat

Eine widerwärtige Bluttat eines sudanesischen Asylmigranten hat in Belfast in Großbritannien erneut landesweite Massenproteste ausgelöst. Teilweise waren sie mit schweren Krawallen verbunden.
ITookSomePhotos, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Auslöser war diesmal die brutale Messerattacke eines 30-jährigen sudanesischen Aslymigranten. Dieser soll laut vorliegenden Meldungen am Montagabend einen 44-jährigen behinderten Mann mit einem Küchenmesser angegriffen und dabei schwer am Hals, Rücken und im Gesicht verletzt haben.

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Die grausame Tat wurde in einem Video festgehalten. Darin ist zu sehen, wie der sudanesische Täter über dem blutüberströmten Opfer kniet. Zeugen und Passanten sprachen im Netz von einem versuchten Enthauptungsakt. Mutige Passanten konnten den Asylmigranten schließlich überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Das Opfer überlebte schwer verletzt.

Dass auf eine solche schreckliche und widerwärtige Tat mit Wut und Empörung re-agiert wird, ist zunächst einmal verständlich – auch wenn Brandlegungen und Zerstörungen von radikalen Radaugruppen scharf zu verurteilen sind. Falsch ist allerdings der stereotype Rassismus-Vorwurf der woken Mainstream-Medien, der gerade in GB als demagogische Keule gegen berechtigte Kritik an desintegrierten und kriminellen Zuwanderern postwendend geschwungen wird und zu Fehlhandlungen der Polizei wie im Fall Henry Nowak führen kann.

Fakt ist zudem, dass der Slogan „Enough is enough“ in Großbritannien nicht nur von „Rechtsextremen“, sondern von Millionen ganz normaler Bürger geteilt wird. Rund 52 % der Briten sprachen sich in jüngsten Umfragen dafür aus, dass die Einwanderungszahlen drastisch gesenkt werden müssen. Dabei unterscheidet die britische Bevölkerung sehr genau zwischen (akzeptierter) Einwanderung über reguläre Arbeits- oder Studienvisa einerseits und (abgelehnter) ungesteuerter Migration andererseits.

Dabei sorgen insbesondere die illegalen Überfahrten mit kleinen Booten über den Ärmelkanal für großen Unmut. Dementsprechend befürworten 45 % der Briten einschneidende Maßnahmen wie einen temporären Aufnahmestopp und die Abschiebung von kürzlich illegal Eingereisten. Dabei findet sich diese Haltung nicht mehr nur bei Wählern rechtsgerichteter Parteien, sondern auch bei Teilen der Labour- und liberal-demokratischen Wählerschaft.

Es ist somit völlig unzutreffend und politisch kontraproduktiv, die tiefe migrationspolitische Unzufriedenheit in Großbritannien pauschal als „rechtsextrem“ abtun. Die Wahrnehmung, dass das gesellschaftliche System an zahlreichen Stellen kollabiert und dringend gehandelt werden muss, ist längst in breiten Teilen der Bevölkerung verankert.

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