Migration als Armutsimport – eine vernebelte Realität

Ausländer und Personen mit zumeist nichteuropäischem Migrationshintergrund sind in der Armutsstatistik massiv überrepräsentiert. Die Ursachen liegen in den Charakteristika der nach Deutschland gelangten Zuwanderungsgruppen.
C.Stadler/Bwag, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

In einer Pressemitteilung vom 3. Februar 2026 informierte das Statistische Bundesamt die Öffentlichkeit darüber, dass aktuell rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland (16,1 Prozent der Bevölkerung) nur über ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze verfügen und deshalb als armutsgefährdet gelten.

Als armutsgefährdet gilt eine Person gemäß einer Definition der EU dann, wenn sie über weniger als 60 Prozent des mittleren Äquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung verfügt.

„2025 lag dieser Schwellenwert“, so das Statistische Bundesamt, „für eine alleinlebende Person in Deutschland netto (nach Steuern und Sozialabgaben) bei 1446 Euro im Monat (2024: 1381 Euro) und für Haushalte mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 3036 Euro im Monat (2024: 2900 Euro).“


Bezogen auf Haushaltstypen weisen Alleinlebende (30,7 Prozent) und Alleinerziehenden-Haushalte (28,7 Prozent) eine überdurchschnittlich hohe Betroffenheitsquote auf. Mit Blick auf den Erwerbsstatus sind erwartungsgemäß Arbeitslose mit 64,9 Prozent und andere Nichterwerbstätige (33,8 Prozent) besonders stark armutsgefährdet. Auch Rentner sind mit 19,1 Prozent überdurchschnittlich von Armutsgefährdung betroffen.

Was in dieser Pressemitteilung und der sich daran anschließenden massenmedialen Berichterstattung aber einmal mehr komplett unter den Tisch fiel, ist der folgende thematisch zentrale Sachverhalt: Die Armutspopulation in Deutschland ist nicht ausschließlich aber weitgehend auf einen Migrationsimport infolge einer durch und durch missratenen Einwanderungspolitik zurückzuführen[1].

Unabhängig vom Konjunkturverlauf und der Gesamtmenge der registrierten Arbeitslosigkeit liegt der Anteil von arbeitslosen Zugewanderten – über einen längeren Zeitraum beobachtet – konstant doppelt so hoch wie der Anteil von Einheimischen ohne Migrationshintergrund. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren z. B. 2007 Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 25 bis 65 Jahren mit 14 Prozent nahezu doppelt so häufig erwerbslos wie Einheimische ohne Migrationshintergrund. Betrachtet man die Entwicklung der Arbeitslosigkeit bei Zuwanderern im Zeitvergleich, dann stieg die Arbeitslosenquote bei Migranten ohne deutsche Staatsbürgerschaft zwischen 1986 und 2006 von 13,7 auf 23,6 um über 70 Prozent. Im Vergleich hierzu erhöhte sich die Arbeitslosenquote der Deutschen – inklusive der Migranten mit deutscher Staatsbürgerschaft – von 8,6 auf 11 um 28 Prozent. Zu beachten ist auch: Von den 2,9 Millionen einkommensschwachen Migranten, die zwischen 1996 und 2006 hinzukamen, waren rund zwei Drittel Paare mit Kindern. Diese Kinder stellten 82 Prozent der seit 1996 hinzugekommenen Kinder in einkommensschwachen Haushalten (vgl. Miegel u. a. 2008[2]). Lag die Erwerbstätigenquote bei den Einheimischen/Deutschen 2006 um ca. 5 Prozentpunkte über der des Jahres 1982, so war sie bei den Ausländern insgesamt und bei den Türken um 12 bzw. 15 Prozentpunkte zurückgegangen. Nur 45 Prozent aller Türken im erwerbsfähigen Alter waren zu diesem Zeitpunkt abhängig oder selbständig erwerbstätig.

Von 2011 bis 2016 war dann allein der Anteil der ausländischen „Hartz-IV-Empfänger“ von 19 Prozent auf 27 Prozent gestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit vom Juli 2017 hatten Ende 2016 43,1 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland einen Migrationshintergrund, in den westdeutschen Bundesländern waren es sogar 49,5 Prozent. Bei den 4,3 Millionen „erwerbsfähigen Leistungsberechtigten“, die Hartz IV bezogen, – darunter sog. Aufstocker – lag der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund bundesweit bei 52,6 Prozent, in den westdeutschen Bundesländern sogar bei 59,5 Prozent[3].

Schon damals war vor diesem Hintergrund bereits eindeutig festzustellen: Ein relevanter Teil der in Deutschland registrierten Armutspopulation entstammt einem Migrationsimport und ist nicht systemimmanent generiert worden. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine „Verlagerung“ von Teilen der Bevölkerung aus vormodern-rückständigen, überbevölkerten, zum Teil durch Kriege zerrütteten und oftmals islamisch geprägten Ländern, die im Rahmen der hierzulande als „relativ arm“ bezeichneten Lebenslagen ein deutlich besseres Dasein führen als in ihren Herkunftsgebieten und diesen Tatbestand auch subjektiv so widerspiegeln bzw. erleben.

Aktuelles Lagebild


Gegenwärtig zeigt sich folgendes Bild: Insgesamt gab es im Jahresdurchschnitt 2025 ungefähr 2,57 Millionen ausländische Bezieher von Bürgergeld; das entspricht einem Ausländeranteil von 47,6 Prozent[4]. Darunter befanden sich durchschnittlich rund 1,87 Millionen erwerbsfähige und circa 700.000 nicht erwerbsfähige Ausländer.

Für Personen aus den hauptsächlichen Asylherkunftsländern (Syrien, Afghanistan, Türkei, Irak, Somalia, Iran) lagen die Quoten bei:

  • Arbeitslosenquote: 27,0 Prozent
  • Sozialhilfe-Quote („SGB-II-Quote“): 41,9 Prozent
  • Beschäftigungsquote: 50,2 Prozent (Stand:09/2025)
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Bei Personen aus der Ukraine sahen die Quoten folgendermaßen aus:

  • Arbeitslosenquote: 38,2 Prozent
  • Sozialhilfe-Quote („SGB-II-Quote“): 55,0 Prozent
  • Beschäftigungsquote: 37,4 Prozent (Stand: 09/2025)[5]
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Bezogen auf die Gesamtgruppe der Personen mit Migrationshintergrund (30,4 Prozent der Gesamtbevölkerung), also Ausländer und zugewanderte Doppelpassbesitzer zusammengerechnet, liegt deren Anteil an der Gesamtheit der Bürgergeldempfänger bei 63,1 Prozent. Hessen (76,4 Prozent), Baden-Württemberg (74,1 Prozent) und Hamburg (72,8 Prozent) weisen die höchsten Werte auf.[6]

Besonders hoch ist die Anzahl der Bürgergeldempfänger unter ausländischen Zuwanderern aus der Ukraine (705.932), aus Syrien (511.161), aus Afghanistan (200.578), aus der Türkei (192.077), vom Westbalkan/Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien (111.529), aus Bulgarien (108.267) und aus dem Irak (100.564)[7].

Bezogen auf die Armutsgefährdungsquote ist folgende Struktur erkennbar:


Ohne Migrationshintergrund (Einheimische): ca. 11,1 bis 12,9 Prozent

Mit Migrationshintergrund: ca. 22,3 Prozent

Ausländische Staatsangehörigkeit: ca. 29,8 Prozent

Asylmigranten (Geflüchtete): ca. 64 Prozent[8].

Fazit

Wie sich zeigt, sind Ausländer und Personen mit zumeist nichteuropäischem Migrationshintergrund in der Armutsstatistik massiv überrepräsentiert. Da die Armutsgefährdungsquote bei Neuzuwanderern (insbesondere aus Nicht-EU-Ländern und islamisch geprägten Fluchtherkunftsstaaten) oft bei über 60 Prozent liegt, erhöht jede größere Zuwanderungswelle aus diesen Regionen sowie die Fortsetzung der bisherigen ungesteuerten Zuwanderung die Gesamtzahl der als arm geltenden Bevölkerungsanteile in Deutschland. „Armut in Deutschland“ ist deshalb kein rein internes sozioökonomisches Verteilungsproblem mehr, sondern zu einem großen Teil ein durch eine über Jahre hinweg betriebene verfehlte Migrationspolitik vermeidbar produziertes und akkumuliertes Problem.

Die Ursachen für diesen negativen Prozess liegen in folgenden – in der Öffentlichkeit weithin verleugneten – Charakteristika der nach Deutschland gelangten Zuwanderungsgruppen:

1) Ein hoher Anteil von minderqualifizierten und bildungsfernen Gruppen – oftmals ohne berufliche Ausbildung – mit ungenügenden (arbeitsmarktuntauglichen) Deutschkenntnissen trotz Teilnahmen an den staatlich finanzierten Sprachintegrationskursen[9].

2) Die subjektive Bindung vieler islamisch geprägter Migranten an normative Dogmen (z. B. Fixierung auf Gottesglauben an Stelle der Orientierung auf rationale Wissensaneignung oder Festhalten an traditionellen/patriarchalischen Rollenbildern, die Erwerbsarbeit von Frauen verhindern), die auch die soziökonomische Integration erschweren und Armut über Generationen hinweg verfestigen.

Anstelle einer passförmigen ‚Arbeitsmigration‘ von Fachkräften hat somit eine über einen relativ langen Zeitraum erfolgte dysfunktionale sowie gesamtgesellschaftlich überwiegend destruktive und oftmals irreguläre Zuwanderung von un- und minderqualifizierten sowie kulturell-normativ divergenten Personengruppen stattgefunden. Entsprechend hoch fällt infolgedessen jetzt nicht nur die sozialstaatliche Alimentierungsquote für diese immigrierten und sich erweitert reproduzierenden Armutsgruppen mit höherer Kinderzahl aus. Hinzu kommen weitere massive Probleme wie insbesondere eine überproportionale Kriminalitätsbelastung[10] sowie ein beschleunigter Bildungsverfall[11] hinzu.

Indem der deutsche Parteienstaat durch umfassende Sozialalimentierung Strukturen schafft und befestigt, die es insbesondere islamisch geprägten Migranten ermöglichen, in ihren gegengesellschaftlichen Sozialmilieus zu verharren (ohne sich normativ und wertebezogen integrieren zu müssen), erzeugt er eine anwachsende Gesellschaftsgruppe, die den (Sozial-)Staat sozialökonomisch nutzt bzw. funktional ausbeutet, ihn aber gleichzeitig als „Staat der Ungläubigen“ kulturell und rechtlich ablehnt. D. h.: Man nimmt die staatlichen Sozialleistungen umfassend in Anspruch, lehnt aber zugleich die kulturell-normative und rechtliche Autorität des Gebers ab[12].


[1] Siehe dazu ausführlich https://soziologisch.wordpress.com/wp-content/uploads/2017/09/hartmut-krauss-spc3a4tkapitalistische-systementwicklung-2017.pdf

[2] Miegel, Meinhard, Wahl, Stefanie, Schulte, Martin: Von Verlierern und Gewinnern – Die Einkommensentwicklung ausgewählter Bevölkerungsgruppen in Deutschland. Bonn 2008.

[3] https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article166744827/Heimat-gefunden-Job-gesucht.html

[4] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1622726/umfrage/empfaenger-von-buergergeld-in-deutschland-nach-staatsangehoerigkeiten/

[5] https://mediendienst-integration.de/arbeitsmarkt/fluechtlinge-am-arbeitsmarkt/wie-viele-fluechtlinge-sind-arbeitslos/

[6] https://www.zeit.de/arbeit/2024-05/bundesagentur-fuer-arbeit-buergergeld-migrationshintergrund

[7] https://www.suedkurier.de/geld-leben/finanzen/buergergeld-statistik-wer-bezieht-es-30-1-26-102593577

[8] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/436197/umfrage/armutsgefaehrdungsquote-in-deutschland-nach-migrationshintergrund/ und https://www.diw.de/de/diw_01.c.982236.de/publikationen/wochenberichte/2025_42_1/armutsrisiko_stagniert__ist_aber_bei_menschen_mit_migrationshintergrund_und_erwerbslosen_weiterhin_hoch.html

[9] So bricht ein sehr hoher Anteil der Kursteilnehmer den Lehrgang vorzeitig ab oder scheitert an den Anforderungen der vorgesehenen Prüfungen.

[10] https://diefreiheit.info/kriminalitaetsbelastung-von-migranten-und-islamische-sozialisation/

[11] https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/hartmut-krauss-schulischer-bildungsrueckgang-nimmt-rapide-zu/

[12] Hinzu kommt dann noch die muslimische Inanspruchnahme der ideologischen Unterstützung seitens des spätkapitalistischen Staates in Form der zum Schutz gewährten Islamapologetik bzw. pauschalen Verleumdung von Islamkritik. Siehe dazu https://hintergrund-verlag.de/analyse-der-islamischen-herrschaftskultur/hartmut-krauss-zur-kritik-des-islamapologetischen-antirassismus/ und https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/hartmut-krauss-das-netzwerk-der-islamkollaboration-und-proislamischen-meinungsmanipulation-in-deutschland/

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