Zehn Jahre „Wir schaffen das“ haben entscheidend bewirkt, dass Deutschland zu einer tief gespaltenen Niedergangsgesellschaft geworden ist.
Ende August 2015 hatte die damalige CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel im Stile einer absoluten Monarchin selbstherrlich entschieden, bestehende Regelungen außer Kraft zu setzen und nach Ungarn gelangte Flüchtlingsmassen unregistriert nach Deutschland einreisen zulassen.
Damit gab sie – propagandistisch verkauft als „humanitäre Geste“ – ein verhängnisvolles Signal der Einladung für sich verstärkende illegale und ungesteuerte Einwanderungsströme primär aus islamischen „Asylherkunftsländern“ nach Deutschland. Damit spielte sie auch der Schleuserreklame in die Hände, welche Deutschland fortan als Schlaraffenland für Flüchtlinge verkaufen konnte. Die sich daraus ergebenden und vorhersehbar negativen Folgen für die ungefragte und genötigte Gesellschaft wurden mit einem populistischen „Wir schaffen das“ überspielt.
Schluss mit der Energiewende! Warum Deutschlands Volkswirtschaft dringend Ökologischen Realismus braucht
von Dr. Björn Peters
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Heute stehen wir vor den vielfältigen Scherben dieses mit „gutmenschlicher“ Propaganda übertünchten Zerstörungsprozesses auf nahezu sämtlichen gesellschaftlichen Systemebenen. (Zur Gesamtbilanz siehe https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/hartmut-krauss-irregulaere-masseneinwanderung-als-gesellschaftlicher-krisengenerator/#_ftn9)
Nachstehend dokumentieren wir den Auszug aus einem Text, der bereits im Juni 2015 die desaströsen Folgen des unregulierten Einwanderungsgeschehens beleuchtete:
Ungesteuerte Massenimmigration als Effekt moralischer Erpressbarkeit.
Wie Europa zum Notlazarett der Gesellschaftskrise entwicklungsblockierter Länder deformiert werden soll
„Der eigentliche Wesenskern der gesamten konfliktbeladenen Auseinandersetzung um Zu-wanderung, Flüchtlingspolitik, Integration etc. liegt in dem objektiven Antagonismus zwischen europäischer säkular-demokratischer Lebenskultur einerseits und orientalischer islamisch-gottesherrschaftlicher Lebenskultur andererseits. Der Versuch, diesen Gegensatz ideologisch-politisch oder gar mittels juristischer Repression und/oder antiislamkritischer Hetzkampagnen zu eliminieren bzw. eine „multikulturalistische“ Eintracht per Dekret durchzusetzen, muss über kurz oder lang scheitern bzw. in den offenen Bürgerkrieg führen. Diesbezügliche Vorboten sind bereits jetzt klar erkennbar.
Die westlich-europäische Moderne und ihre Werteordnung basieren auf der kulturrevolutionären Durchbrechung des vormals verabsolutierten theozentrischen Weltbildes, die als geistige Voraussetzung für die Überwindung der vormodern-mittelalterlichen Gesellschaftsordnung wirkte. Daraus resultierte im weiteren historischen Entwicklungsgang die Ausprägung und gesellschaftliche Verallgemeinerung eines rational-innerweltlichen Tätigkeits- und Denksystems ohne jeglichen Gottesbezug. In Anlehnung an Kant ausgedrückt: Der individuell-gesellschaftliche Mensch erfährt sich zunehmend als selbstbestimmtes Subjekt; die Sphäre des Glaubens wird einschneidend eingeschränkt und die Sphäre des Wissens enorm erweitert.
Demgegenüber verkörpert der Islam als vormoderne religiöse Herrschaftsideologie mit absolutem Geltungs- und Normierungsanspruch die totale („konterrevolutionäre“) Negation der säkularen Moderne sowie der aus ihr hervorgehenden Lebensordnung. Das gesamte menschlich-gesellschaftliche Sein wird unter allumfassende Gottesabhängigkeit in Form religiöser Gesetzes- und Normvorgaben gestellt; die Menschen werden glaubensdogmatisch zu gehorsamspflichtigen „Gottesknechte“ degradiert und die Sphäre des Glaubens als Sphäre des unfehlbaren Wissens ausgegeben. Dadurch generiert und reproduziert die islamische Herrschaftskultur beständig gesellschaftliche Rückständigkeit und fesselt die in ihr sozialisierten Individuen in extrem antiemanzipatorisch-autoritären Bewusstseinsformen und Mentalitäten.
Die aktuell flächendeckenden Bürgerkriege, terroristischen Aufstände und Massenunruhen in islamischen Ländern und Gebieten mit starken muslimischen Bevölkerungsanteilen sind Ausdruck der strukturellen Unfähigkeit der islamischen Herrschaftskultur zu einer dringend notwendigen Modernisierung und Demokratisierung aus eigenen kulturellen Antriebskräften. Die reaktionäre Vorherrschaft des Islam als allseitiger vormoderner Regulierungsinstanz, die Recht, Politik, Staat, Alltag, Bildungsinhalte, Heirats-, Kleidungs- und Essverhalten etc. monokratisch normiert, wirkt als scheinbar unüberwindliche Barriere. Nur eine radikale Auflösung dieser herrschaftskulturellen Monokratie könnte hier Abhilfe schaffen.
Indem nun aber der Islam eine frühmittelalterliche Sozialordnung göttlich überhöht und raum-zeitlich verabsolutiert bzw. zum absoluten Ideal erhebt, ist ihm eine irreversible Tendenz zur „Selbstradikalisierung“ innewohnend: Da sich der objektive Gegensatz zwischen idealisierter Vergangenheit und sich fortschreitend verändernder sozialer Realität permanent verschärft und vertieft, sind die orthodoxen und konsequenten Anhänger des Islam subjektiv dazu verdammt, auf diesen Antagonismus mit immer radikaleren Einstellungen, Mitteln und Methoden zu reagieren. Tilman Nagel verweist in diesem Kontext auf den russischen Islamwissenschaftler Aleksandr Ignatenko, der in einem Aufsatz diesen „endogenen Radikalismus des Islams“ aus der Tatsache ableitet, ‚daß das Postulat der göttlichen Herkunft aller Normen dazu zwingt, immer wieder auf ein und denselben Grundstock von autoritativen Aussagen zurückzugreifen. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto störender macht sich der kulturelle und intellektuelle Abstand zu den Verhältnissen bemerkbar, die sich in jenen Aussagen widerspiegeln – und desto heftiger ist für die Gläubigen der Impuls, die Forderungen der autoritativen Texte in ‚reiner‘ Form zu verwirklichen.‘ (Nagel 2014, S. 217)11.
Eine universalistische Menschenrechtsorientierung ist unvereinbar mit einem kulturrelativistisch halbierten und dekadenten Humanismus, der praktisch-konkret nur Europa in die Pflicht nehmen will, aber weder für den arabischen noch für den asiatischen Teil der islamischen Herrschaftsregion gelten soll. Hauptzielsetzung einer progressiv-humanistischen Politik, die mehr sein will als pseudophilantropische Symptombekämpfung, müsste es vielmehr sein, auf die Durchsetzung modernisierter und menschenrechtskonformer Gesellschafts- und Lebensverhältnisse in den Herkunftsländern der Immigranten hinzuwirken. Alle anderen, „gutmenschlich“ verbrämten Ersatzstrategien wie die Umwandlung Deutschlands und Europas in eine diversifizierte Rettungs- und Helferstation für entwicklungsblockierte nichtwestliche Herrschaftskulturen, laufen im Endeffekt auf eine quantitative Ausdehnung und qualitative Verschärfung der global vernetzten Krisenprozesse hinaus. Vereinfacht ausgedrückt: Dort wird es nicht besser und hier zunehmend schlechter.“
Nachdem nun die negativen Folgen des „Wir schaffen-das“-Diktats für alle deutlich sichtbar geworden sind, ergibt sich nun nach einer aktuellen Umfrage folgendes Meinungsbild:
„Acht von zehn Befragten finden, Deutschland habe die Integration und Aufnahme Geflüchteter in den letzten zehn Jahren schlecht bewältigt. Nur 10 Prozent blicken positiv auf die Bemühungen, die Flüchtlinge im Land zu verankern.
Grünen-Anhänger zeigen mit 28 Prozent am häufigsten Zustimmung zur Aussage, Deutschland habe die Aufnahme gut bewältigt. Bei SPD und Linken liegt der Anteil mit jeweils rund 20 Prozent ebenfalls über dem Durchschnitt. In den anderen Lagern – vor allem bei AfD (96 Prozent), BSW (91 Prozent) und CDU/CSU (85 Prozent) – dominiert hingegen eine negative Bewertung.“
Als Hauptprobleme bei der misslungenen Flüchtlingspolitik sehen zwei Drittel den Umgang mit kriminellen Migranten sowie die unzureichende Abschiebung abgelehnter Asylbewerber. Zudem werden Defizite bei der Arbeitsmarktintegration, der kulturellen Integration sowie beim Asylverfahren bemängelt.
Letztendlich sind 76 Prozent der Auffassung, dass sich durch Merkels Flüchtlingspolitik Deutschland negativ verändert hat. „Nur unter den Anhängern der Grünen sind die Personen in der Mehrzahl, die ein positives Bild haben.“
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